Welche Daten lassen sich drucken

Welche Daten lassen sich drucken

Guter Druck fängt bei deinen Daten an

Dein Motiv steht. Die Farben passen, das Shirt ist ausgewählt. Jetzt noch die Datei an uns schicken. Die gute Nachricht: Mach einfach! Am besten PNG, JPG oder WebP bis max 50mb. Wir nutzen eine eigens entwickelte Softwarelösung, mit der wir dein Motiv in unserem Mixedown-Konfigurator automatisiert für den Druck aufbereiten können.

Jetzt lohnt sich ein letzter genauer Blick. Denn die Druckmaschine druckt was sie bekommt. Sie verarbeitet die Informationen, die in deinen Druckdaten stecken. Ein unscharfes Foto bleibt unscharf. Ein fehlender Rand wächst nicht nach. Und ein übersehener Tippfehler bleibt.

Auf deutsch: Shit in, shit out. Oder freundlicher: Die Qualität deiner Daten bestimmt mit, wie gut dein Druckprodukt werden kann.

Mixedown produziert auf Grundlage der gelieferten Druckdatei. Deshalb sollte darin genau das enthalten sein, was du später auch auf dem Shirt oder Hoodie sehen willst.

Du brauchst kein Drucktechnikstudium, du kannst selbst alles notwendige checken. Ein paar grundlegende Zusammenhänge und eine bewusste Kontrolle vor Versand der Daten bringen schon viel.

Die richtige Größe: Zentimeter sind keine Ansichtssache

Auf deinem Display kannst du einen Entwurf beliebig vergrößern und verkleinern. Im Druck hat er ein festes Format.

Lege deine Datei deshalb möglichst mit mind. 150dpi in der gewünschten Endgröße deines Druckmotives an. Je nach Motiv gehen manchmal auch weniger dpi! Das hängt von der Menge an Bildinformation ab die in einem Motiv enthalten sind. Soll dein Motiv also beispielsweise 210 × 297 Millimeter (A4) groß werden, muss dieses Format auch mit 150 dpi in den Dokumenteinstellungen stehen. Unser Mixedown Konfigurator hilft dir hier weiter.

Achtung: Beim Vergrößern wachsen nicht nur Bilder und Flächen mit. Auch Schriftgrößen, Abstände und die Anforderungen an die Bildauflösung verändern sich. Wenn ein Bild verpixelt, liegt es genau daran.

Kontrolliere die tatsächlichen Dokumentmaße. Verlass dich nicht darauf, wie groß der Entwurf im Programmfenster aussieht.

Bildauflösung: Großziehen erzeugt keine neuen Details und Bildinformationen

Ein Foto besteht aus einzelnen Bildpunkten. Je größer du es druckst, desto weiter verteilen sich diese Punkte auf der Fläche.

Ein kleines Bild aus einer Website kann auf deinem Phone gut aussehen und auf einem Plakat trotzdem deutlich unscharf/verpixelt werden. Entscheidend ist deshalb die effektive Auflösung in der tatsächlichen Druckgröße.

Für kleinere Motive, die man aus relativer Nähe betrachtet, sind 150 bis 300 Pixel pro Zoll ein verbreiteter Orientierungswert. Für großformatige Motive mit größerem Betrachtungsabstand können andere Werte passen. Die passende Anforderung richtet sich nach dem Produkt und Motiv. Weniger als 72dpi sollten deine Daten nicht haben, obwohl je nach Motiv, das auch schon zu sauberen Druckerbenissen führen kann.

Einfach eine höhere Auflösungszahl in die Datei einzutragen, ergänzt keine echten Bilddetails. Auch nachträgliches Hochrechnen kann fehlende Bildinformationen nur begrenzt ausgleichen.

Verwende möglichst die Originalbilder. Prüfe die effektive Auflösung im Layout und schau dir kritische Ausschnitte in der geplanten Druckgröße an. Screenshots und Bilder aus Messengern wie zB Whatsapp brauchen einen extra Check, weil sie beim Versenden meist automatisch kleingerechnet werden und dabei dpi verloren gehen.

Logos und Schrift: Kleine Elemente brauchen klare Daten

Logos funktionieren besonders zuverlässig als Vektorgrafik. Ihre Formen sind mathematisch beschrieben und lassen sich ohne Verpixelung vergrößern. Eine Datei mit der Endung PDF kann allerdings auch nur ein niedrig aufgelöstes Bild enthalten – die Dateiendung allein sagt noch nichts über die Qualität aus.

Bei Schriften ist wichtig, dass sie in der Druckdatei korrekt eingebettet sind. Sonst kann es bei der Verarbeitung zu Problemen kommen.

Sehr kleine Texte, dünne Linien und helle Schrift auf dunklem Hintergrund sind zusätzlich vom Druckverfahren und Material abhängig. Was am stark vergrößerten Bildschirm filigran und elegant wirkt, kann in Originalgröße schlecht lesbar sein.

Sind alle Schriften in meiner Datei korrekt dargestellt? Sind kleine Texte tatsächlich lesbar? Bleiben feine Elemente auch in der vorgesehenen Größe erkennbar?

Unten rechts findest du zwei Buttons, mit denen du direkt tiefer ins Thema einsteigen kannst. Wähle einfach deinen bevorzugten KI-Assi, ChatGPT oder Claude, und führe dein persönliches Gespräch auf Basis der Blog-Inhalte fort. Viel Spaß beim Weiterdenken!