Wer Merch verkaufen will, muss sich irgendwann mit Größen, Geld und Paketklebeband beschäftigen. Bei Mixedown lässt sich ein Teil dieser Arbeit abgeben. Möglich macht das eine kleine Änderung in der Reihenfolge.
Hundert Shirts sind schnell bestellt. Wie viele davon in Größe M und XS gebraucht werden, weiß man deshalb noch lange nicht.
Wer eine erste Merch-Kollektion plant, kennt seine Musik, sein Motiv und im besten Fall seine Leute. Deren Kleidergrößen kennt er selten. Trotzdem verlangt eine vorproduzierte Auflage genau diese Entscheidungen: Welche Farben? Welche Größen? Wie viele von jeder Sorte? Bezahlt wird, bevor die Antworten vorliegen.
Und bald stehen viele Kartons bei dir im Flur. Wenigstens hast du inzwischen schon einen eigenen Webshop, eine funktionierende Buchhaltung und genügend Versandkartons und Klebeband. Noch nicht? Dann kommt das auch noch auf dich zu.
In den letzten Beiträgen ging es darum, wie aus einer Datei ein gutes Shirt wird. Um Farben, Textilien und die Frage, was vom Entwurf auf dem Stoff ankommt. Sobald das geklärt ist, beginnt eine andere Aufgabe: Aus dem geilen Shirt soll ein verkauftes Shirt werden. Möglichst ohne einen Nebenjob in der Versandabteilung.
Die Bestellung kommt zuerst
Unser Mixedown On-Demand-Shop dreht die übliche Reihenfolge um. Ein Fan bestellt ein Produkt. Erst dann – On-Demand – wird es bedruckt und verschickt. Die fertige Merch-Auflage muss dadurch also weder vorfinanziert noch auf Verdacht eingelagert werden. Das senkt eine konkrete Hürde: Du kannst eine Idee anbieten, bevor du weißt, ob sich dafür zwanzig oder zweihundert Leute interessieren.
Technisch hängt das mit dem Digitaldruck zusammen. Für jedes Motiv erst eigene Siebe herzustellen (siehe Blog-Eintrag zum Thema Siebdruck), würde einzelne Bestellungen aufwendig und völlig unwirtschaftlich machen. Wir hingegen drucken digital direkt aufs Textil.
Vorbereitung ist dabei das entscheidende Wort. Schnitt, Stoff, Motiv(größe) und Druck müssen weiterhin zusammenpassen. Deshalb gehören Samples und eine Freigabe zum Start eines eigenen Mixedown On-Demand Shops dazu. On-Demand?
Eine Adresse für die eigene Welt
Damit Fans bestellen können, braucht das Produkt einen Ort. Mixedown richtet dafür einen Künstler-Shop innerhalb der Plattform ein. Du bekommst innerhalb der geteilten Infrastruktur einen eigenen Bereich für deinen Merch, den du etwa zum Release oder über deine Bio verlinken kannst. Das Shopsystem und die Abwicklung dahinter betreiben wir. Kein Aufwand für dich, nur das Mixedown Dashboard checken und sehen was geht.
Im CARUSO-Shop lässt sich beispielsweise ansehen, was daraus wird. Dort stehen „MORGENTAU“-Shirts in verschiedenen Farben neben einem „Neue Poesie“-Shirt und einer „MORGENTAU“-Tasche. Einzelne Produkte ergeben eine erkennbare Auswahl. Wer sich für den Künstler interessiert, kann sich durch dessen Merch bewegen.
Auf der Produktseite wird es angenehm gewöhnlich: Bilder ansehen, Materialangaben lesen, Größe auswählen, in den Warenkorb legen. Ein Kauf darf an dieser Stelle keine Umwege mehr erfordern.
Nach der Bestellung übernehmen wir Druck, Verpackung und Versand aus München. Wir von Mixedown kümmern uns natürlich auch um Beratung und Service, Umtausch und Reklamationen. Die Arbeit verschwindet also nicht. Sie findet nur dort statt, wo die Abläufe dafür eingerichtet sind.
Kein Lager ist noch keine Kalkulation
Dein On-Demand-Shop wird ohne Setupgebühren und ohne monatliche Shopkosten angeboten. Das ist der große Vorteil einer geteilten Infrastruktur wie bei Mixedown. Diesen Vorteil geben wir an dich weiter.
In der Abrechnung werden unter anderem Material, Druck, Abwicklung, Versand und Transaktionsgebühren sowie die Umsatzsteuer berücksichtigt. Der danach verbleibende Betrag gehört dir. Ausgezahlt wird monatlich; Reports im Dashboard machen die Verkäufe nachvollziehbar.
Auch die weniger fotogenen Teile des Geschäfts gehören dazu. Bei berechtigten Reklamationen tragen wir die Kosten. Retouren, die nicht wieder verkauft werden, stellen wir dir in Rechnung. Wer einen Preis festlegt, sollte solche Bedingungen kennen. Ein leerer Flur allein ist ja noch kein Geschäftsmodell.
Herausfinden was Menschen von dir tragen möchten.
Hiermit bleibt genau die Arbeit, die sich kaum abgeben lässt. Now it's your turn!
Vielleicht ist es eine Zeile aus einem Song. Vielleicht ein Meme, das längst mit deinem Sound verbunden ist. Oder ein Motiv, das auch jemand gut findet, der dich noch gar nicht kennt. Diese Entscheidung nimmt dir der Shop nicht ab. Genauso wenig erzeugt seine bloße Existenz die Nachfrage bei deinen Leuten.
Du entwickelst die Idee, wählst die Produkte aus und erzählst deiner Community davon. Wir schaffen die Verbindung zwischen Bestellung und fertigem Paket. Wie gut das funktioniert, hängt auch davon ab, ob Motive, Publikum und Preis zusammenpassen.
Zum Einstieg kann deshalb ein einziges durchdachtes Shirt reichen. Am Sample lässt sich prüfen, ob die Idee auch außerhalb des Bildschirms überzeugt. Im Shop zeigt sich anschließend, ob andere sie tragen wollen. Weitere Motive können jederzeit dazukommen, wenn es dafür einen Anlass gibt.
Wer starten möchte, spricht mit uns über das Vorhaben. Wir richten den Shop ein und stimmen Produkte, Designs und Samples gemeinsam mit dir ab. Für einen geplanten Release besprechen wir auch das Timing.
Die erste große Entscheidung betrifft dann das Wichtigste und zwar das Motiv. Wie viele Leute Größe M brauchen, dürfen dann einfach die Bestellungen beantworten.